angaben zur vertiefungsgruppe am 1. donnerstag im monat september 2018:

das können wir klären! wie man konflikte friedlich und wirksam lösen kann, marshall b. rosenberg, junfermann verlag, paderborn 2013

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angaben zur vertiefungsgruppe am 1. donnerstag im monat mai 2018:

tiefe wurzeln, gedichte hindi / deutsch, stimmen der natur – stimmen der menschen, jacinta kerketta, draupadi verlag, heidelberg 2018

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angaben zur vertiefungsgruppe am 1. donnerstag im monat märz 2018:

archetypen der seele – die seelischen grundmuster – eine anleitung zur erkundung der matrix. varda hasselmann, frank schmolke; 1993 münchen, goldmann verlag

viva la vagina! alles über das weibliche geschlecht. nina brochmann, ellen stokken dahl; 2018 frankfurt a.m., fischer verlag

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angaben zur vertiefungsgruppe am 1. donnerstag im monat februar 2018:

Ausdruck des Göttlichen: Das „Ich“ wagen!

„Ich habe gelernt, mich von denen fernzuhalten, die sich nicht getrauen „ich“ zu sagen, ein „ich“ zu sein. Wagen wir das „ich“: solang es lebendig ist, ist es nicht schamlos. Solange es vibriert, ist es entlastend. „Ich“ ist ein Prozess der Befreiung, quasi magisch: ich höre, was ich spüre, ich anerkenne, was ich spüre; ich vertrauen dem, was ich spüre, was ich bin und was ich ausdrücke. „Ich“ ist nicht etwas Intimes, Vertrauliches: „Ich“ ist menschlich. „Ich“ berührt das Herz. „Ich“ berührt die Menschlichkeit, in sich selbst und im anderen. Wage ich das „Ich“, auch wenn mir ein „Nein“ entgegengesetzt wird, dann weiss ich, dass ich gehört worden bin.“ (Fabrice Midal, Philosoph, Zitat aus Psychologues, Février 2018)

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online-antiquariate:

buchplanet.ch

zvab.com

klio.ch

eurobuch.de

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suchmaschine:

swisscows.ch

zitate:

„jemanden zu lieben heisst, als einzige(r) ein für die anderen unsichtbares wunder zu sehen.“ françois mauriac

„frage nicht nach dem weg, du könntest dich sonst nicht mehr verlaufen.“ nachman von bratzlaw, ukrainischer rabbiner, 1772-1810 (quellenangabe nicht überprüft).

„der tausendfüssler lebte ganz zufrieden, / bis eine kröte ihn im spasse fragte: / ’sag‘, bitte, welches bein bewegst du wohl nach welchem?‘ / das wirkte dann in seinem geiste solchermassen, / dass er verwirrt in einem graben liegen blieb, / vor lauter überlegen nicht mehr wissend, / wie er sich fortbewegen sollte.“ ogden nash

„denk daran, mein kind, armut kann dich nicht schwächen, reichtum dich nicht verführen, macht dich nicht unterwerfen.“

„tausend goldstücke bringen kaum einen moment des glücks, aber eine kleine hilfe kann lebenslange dankbarkeit auslösen. zuviel liebe kann zu feindschaft werden, während losgelöstheit freude hervorbringen kann.“

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beitrag von kursteilnehmerin:
„ich freue mich auf den Austausch, auch wenn ( oder gerade weil) ich seit einigen Wochen an unterschiedlichen Fäden weiterspinne – die aber ganz gut zueinanderpassen – mich aber auch herausfordern. Ich mache gerade eine Kurs über chinesisches Denken an der VHS. Unter anderem geht es auch um Konfuzius, Daoismus und Buddhismus.  So schwirre ich einerseits ein wenig da und ein wenig dort herum – je nachdem, ob die Themen der Vertiefungswoche  oder chinesisches Denken Im Vordergrund sind. Anderseits habe ich das Gefühl, dass Fäden, die ich seit Jahren spinne, plötzlich vernetzt werden und tief in meinem Innern neue Verbindungen schaffen. Jetzt habe ich zwei Fragen an dich:
 
1. am vorletzten Dienstag machten wir die Atemübung mit dem „blauschimmernden“ Licht. Bis jetzt dachte ich bei dieser Übung immer ein wenig naja, fand sie aber als Übung interessant. Letztes Mal hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass diese Übung etwas in mir berührt. Dazu fiel mir auch noch ein ganz praktischer Aspekt ein: das Licht würde meinem Arthrose geplagten Rüchen sicher gut tun.
Gibt es einen Text, der die Übung beschreibt?
 
2. in Kurs chinesisches Denken stiessen wir auf das Herz-Sutra „Form ist Leere, Leere ist Form“.
Wir hatten das Thema „Leere“ einmal in einem Quartal, und es hat mich bereits damals beschäftigt. Vor allem deine Weisheit(en) dazu. Wäre es möglich, diese auf deine Homepage zu beamen? Ich würde sie gerne nochmals aufnehmen.“
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meditationsanleitung:

zum gegenwärtigen augenblick zurückzukommen bedarf einer gewissen anstrengung, doch ist das nur eine ganz kleine anstrengung. es geht darum, nur „anzutippen““. wir berühren unsere gedanken kurz, indem wir sie als „denken“ zur kenntnis nehmen, und dann lassen wir sie gehen. auf diese weise nehmen wir unserem inneren kampf die härte; es ist, als berühren wir eine seifenblase mit einer feder. es ist eine aggressionslose weise, mit unserem hiersein umzugehen. ( aus „geh an die orte, die du fürchtest“, s. 48)

literaturempfehlungen:

„die schönsten upanischaden – der hauch des ewigen“, Bauer, Freiburg im Breisgau, 1994

„die welt ist klang“ von Joachim-Ernst Berendt, audi-torium Netzwerk, Müllheim/Baden, 2007

„Schatz des Dharma – Ein tibetisch-buddhistischer Meditationskurs“ von Gesche Rabten, 1997, Edition Rabten, ISBN 3-905497-11-5

„tattwa bodha (daseinserkenntnis) – die wissenschaftliche grundlage für die yogalehre“ von sankaracharya, deutsche ausgabe mit erläuterungen von dr. med. franz hartmann; bücher der schatzkammer, schatzkammerverlag hans fändrich, calw (württ.)

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der rote faden:

„Geh an die Orte, die du fürchtest“ von Pema Chödrön, 2002, Arbor Verlag, Freiamt, ISBN 978-3-936855-67-8

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frühere angaben