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Gedanken und Beiträge von Kursteilnehmenden 2017

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Mai-Intensivtage 2017:
„Von meinen Bekannten und Verwandten kommt immer wieder der „Vorwurf“

respektive die „Aufforderung“, mich anstelle von fremden Kulturen und
Religionen mit unserer Kultur, d.h. dem Christlichen Glauben
auseinanderzusetzen. Nun, ich versuche dann zu erklären, dass mich
anderere Kulturen einfach mehr faszinieren und ich darin einer tieferen
Spiritualität begegne, ich aber dadurch oft auch unserer Kultur näher komme.

Jetzt fand ich eine schöne Antwort in einem Interview mit der türkischen
Schriftstellerin Elif Shafak. Es war eine Frage nach der Bedeutung der
Religion in ihrem Leben. Sie bezeichnet sich als Agnostikerin, die gerne
über Gottes Existenz nachdenkt. Und sie zitiert ein Gedicht von Ibn
al-Arabi, der nach seiner Konfession gefragt wurde:

„Ich folge der Karawan der Liebe.
Geht diese Karawane in die Moschee, werde ich dort beten.
Geht sie in eine Kirche, werde ich in der Kirche beten.
Erreicht die Karawane eine Synagoge, werde ich in der Synagoge beten.
Und da Karawanen ja stets weiterziehen, werde sie auch Wälder und Wüsten
durchqueren, also werde er auch dort beten. Ich fühle mich den Menschen
nahe, die der Karawane der Liebe folgen.“

Ist was nicht wunderschön ausgedrückt?“ (mail von elisabeth im april 2017)

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b.

Weisheiten, die uns begleiten:

vom 3./4. mai 2017

„die intensität deiner liebe, deines herzens, die du deinem üben schenkst, bestimmt, wie schön und bedeutungsvoll es sein wird.“ (ammaji aus kerala)

vom 5./6. april 2017

„die seherin/die sehende ruht in ihrer wesensidentität.“ (verfasser_in unbekannt)

vom 1./2. märz 2017

„Meditation ist nicht eine Flucht – sie ist ein Weg zu einer erweiterten Erkenntnis.“ (Blanche Merz, aus ihrem Buch „Orte der Kraft in der Schweiz“)

vom 1./2. februar 2017

„Zu Beginn der Weisheit steht der Wunsch nach Disziplin; und die Beschützerin der Disziplin ist die Liebe.“ (Autorin/Autor unbekannt, eventuell Zitat aus der Bibel)

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c)

zitierte textpassagen aus folgenden quellen:

„die schönsten upanischaden – der hauch des ewigen“, Bauer, Freiburg im Breisgau, 1994

„die welt ist klang“ von Joachim-Ernst Berendt, audi-torium Netzwerk, Müllheim/Baden, 2007

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d)

der rote faden (insbesondere in der vertiefungsgruppe):

„Geh an die Orte, die du fürchtest“ von Pema Chödrön, 2002, Arbor Verlag, Freiamt, ISBN 978-3-936855-67-8

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e)

Antworten zu Anfragen:

8.3.2017 „Healing Mantras“ von Thomas Ashley-Farrand, 1999, The Random House/Ballantine Wellspring, ISBN 0-345-43170-7

8.3.2017 „Shakti Mantras -Tapping into the Great Goddess Energy Within“ von Thomas Ashley-Farrand, 2003, The Random House/Ballantine Wellspring, ISBN 0-345-44304-7

5.3.2017 „Yoga Mudras“ von Shivayogi G. Madanbhavi, 2008, Anand-Chetana Prakashan, Hubli (India), ISBN 81-88958-04-2